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Ihre Fragen

Beratung
Informationen und Beratung durch Fachpersonal zählen zu den zentralen Aufgaben der Träger. Eltern und Tagespflegepersonen haben einen gesetzlich garantierten Anspruch auf Beratung in allen Fragen der Tagespflege. Die häufigsten Themen sind: Pädagogische Fragen, rechtlich/finanzielle Fragen und Beratung in Krisensituationen.

 
Bündnis für Familien
Die drei Träger der Ortenau sind Mitglied im "Ortenauer Bündnis für Familien". In diesem Bündnis sind Städte und Gemeinden der Ortenau sowie das Landratsamt und die Träger zusammengeschlossen. Ziel ist es, in den kommenden Jahren gemeinsam familienfreundliche Angebote und Strukturen zu entwickeln, neu zu schaffen und aufeinander abzustimmen. bff-ok.de/de/Themen_im_Fokus/Aktuell/

 
Erste Hilfe am Kind
Ein weiteres Qualitätsmerkmal der Tagespflege ist die Absolvierung eines Kindernotfallkurses, die von den Trägern angeboten und in Kooperation mit dem DRK oder ASB durchgeführt werden.

 
Fortbildungen
Alle Träger bieten regelmäßig Fortbildungsveranstaltungen an, die den Tageseltern als praktische Hilfe, aber auch als Austauschmöglichkeit dienen sollen. Diese Veranstaltungen sind in den meisten Fällen auch für Nicht-Tagesmütter zugänglich. Die Termine werden vorab in der Presse veröffentlicht und sind auch im Internet nachzulesen. Siehe: Veranstaltungskalender.

 
Flyer
Die Träger der Kindertagespflege haben für Eltern und Tagespflegepersonen gemeinsame Flyer und Infomappen.

 
Hausbesuch
Ein Qualitätsstandard der Träger sind die Hausbesuche bei den Tageseltern. Bei diesen Besuchen soll die Mitarbeiterin einen Eindruck der Wohn- und Lebensverhältnisse der Tagesfamilie erhalten und anhand eines Sicherheits-Checks auf mögliche Gefahren, wie z.B. ungesicherte Treppengeländer, sichere Aufbewahrung von Chemikalien und Putzmitteln aufmerksam machen.

 
Jugendamt
Das Jugendamt, das früher ausschließlich die Vermittlung der Tageseltern übernommen hatte, schloss in den meisten Fällen eine Kooperationsvereinbarung mit den am Ort tätigen Trägern ab, um somit eine Bündelung der Anfragen an Tagespflegepersonen zu erhalten und die Qualitätsstandards der Tagespflege halten zu können.

 
Kinderfrau
Kinderfrauen sind Tagespflegepersonen, die die Kinder im Haushalt der Eltern betreuen. Zu ihren Aufgaben gehören lediglich Hausarbeiten, die direkt mit der Betreuung der Kinder in Verbindung stehen: z.B. Kochen und Geschirr spülen des Mittagessens für die Kinder, aber nicht Bügelwäsche. Kinderfrauen sind Angestellte im Haushalt der Eltern und werden, sofern ihr Verdienst 400 € nicht übersteigt im Rahmen des Haushaltscheck-Verfahrens bei der Bundesknappschaft (www.bundesknappschaft.de) angemeldet. Pauschal werden von dort 2% Steuer und je 5% Renten- und Krankenversicherung abgezogen.

 
Kosten
Die Entlohnung einer Tagespflegeperson/ Kinderfrau ist nicht gesetzlich (tariflich) geregelt. Aber es gibt Richtlinien: Für Tagesmütter werden 5,00 Euro pro Stunde und Kind empfohlen, für eine Kinderfrau 8,00 Euro pro Stunde und Kind. Tagespflegepersonen können exakt nach Stunden oder pauschal entlohnt werden. Die Entlohnung bleibt aber den abgebenden Eltern und den Tagespflegepersonen überlassen; die Träger stehen zur Beratung zur Verfügung.

 
Landesverband
Genauer: Landesverband der Tagesmütter-Vereine Baden-Württemberg e.V. - Haußmannstr. 6 - 70188 Stuttgart - Tel.: 0711/2155167
Webseite: www.tagesmuetter-bw.de
Ein Teil der Träger sind Mitglieder im Landesverband.
Aufgaben des Landesverbands:
- Informations- und Beratungsstelle der Träger
- Erarbeitung und Umsetzung von Konzeptionen zur Beratung und Qualifizierung von Tagespflegepersonen
- Flächendeckender Aufbau von Trägern in Baden-Württemberg
- Interessensvertretung der Eltern und Tagespflegepersonen auf Landesebene
- Stellungnahme zu Entwürfen von Gesetzen und Verwaltungsvorschriften im Bereich der Tagespflege

 
Mitarbeiter, Hauptamtliche
Bei jedem Träger arbeiten festangestellte Mitarbeiter; in der Regel  sind diese sozialpädagogisch ausgebildet. Diese Mitarbeiter/-innen haben folgende Aufgaben: Büro (Datenverwaltungen, Briefverkehr, Kontakt zu Ämtern, Eltern, Tagesmüttern) Beratung, Qualifizierung, Vermittlung und und und. Die Bürozeiten (für eine Kontaktaufnahme) können Sie der Web-Seite entnehmen. In jedem Büro ist auch ein AB geschaltet, jeder Anruf wird beantwortet.

 
Mitarbeiter, Ehrenamtliche
Kein Verein kann ohne ehrenamtliche Arbeit auskommen, auch die Träger nicht. Die Vereinsvorstände engagieren sich alle ehrenamtlich und bei vielen Festen und Veranstaltungen packen auch noch andere Hände mit an. Wie in (fast) jedem Verein könnte das ehrenamtliche Engagement aber größer sein.

 
Erweitertes Führungszeugnis
Das Jugendamt verlangt von allen Tagesppflegepersonen, sowie von allen volljähringen Haushaltsanghörigen die Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses.

 
Qualifizierungskurs
Wer als Tagespflegeperson von den Trägern vermittelt werden will, muss einen Qualifizierungskurs absolvieren. Der Kurs umfasst ca. 160 Unterrichtsstunden (UE) und wird von Fachpersonal geleitet. Der Kurs vermittelt den zukünftigen Tagespflegepersonen unbedingt notwendige Informationen in allen Bereichen der Tagespflege: Recht (Aufsichtspflicht, Haftpflicht, Steuer, Rente, vertragliche Regelungen zwischen Eltern und Tagesmutter), Besonderheiten der Tagespflege (das Tageskind als Kind in zwei Familien, Eifersucht der eigenen Kinder) und allgemein wichtige pädagogische Themen (Grenzen setzen, Umgang mit "schwierigen" Kindern)
Kurs Inhalte:
- die "ideale Tagespflegeperson": Erwartungen, Wünsche und Befürchtungen im Blick auf die Tätigkeit als Tagespflegeperson und den Kurs
- das Tageskind, seine Familie und meine Familie
- das System "Familientagespflege"
- Regeln in meiner Familie
- Fragebogen zur Kontaktphase, Gestaltung der Eingewöhnungsphase
- der Betreuungsvertrag
- Pflegegeld, Besteuerung
- Welches Kind passt in meine Familie?
- Wie rede ich mit meinem Kind? Die "negative" Sprache im Umgang mit Kindern
- Konfliktbewältigung
- Setzen von Grenzen
- Versicherung, Recht und Rente
- Auswertung

 
Unfallversicherung
Mit dem Kinder- und Jugendhilfeweiterentwicklungsgesetz (KICK) wurde zum 1. Oktober 2005 auch die gesetzliche Unfallversicherung, für Tagespflegekinder eingeführt. Tageskinder, die durch einen Träger vermittelt werden, sind wie in Schulen und Kindergärten gesetzlich unfallversichert.