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Welche steuerlichen Vergünstigungen gibt es?

Kinderbetreuungskosten sind unabhängig davon, ob sie durch den Besuch des Kindes in einer Kindertagesstätte, bei einer Tagespflegeperson oder durch die Betreuung durch eine Tagespflegeperson im elterlichen Haushalt entstehen, steuerlich berücksichtigungsfähig. Wie allgemein bei gesetzlichen Maßnahmen üblich, gibt es verschiedene Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen.
Eltern können in der Regel für ihre Kinder von der Geburt bis zum 14. Lebensjahr einen Teil der Kinderbetreuungskosten steuerlich geltend machen. Und zwar bis zu Höchstgrenze pro Jahr und Kind. Die akutell gültigen Beträge erfahren sie von Ihrem Finanzamt.
Erwerbstätige Alleinerziehende und Paare, bei denen beide Partner erwerbstätig sind, können diese steuerlichen Vorteile wie Werbungskosten oder Betriebsausgaben ausschöpfen.
Ist die oder der Alleinerziehende oder ein Partner krank, behindert oder in Ausbildung und der andere erwerbstätig oder ebenfalls krank, behindert oder in Ausbildung, so bestehen die gleichen Möglichkeiten im Rahmen der Sonderausgaben.
Für alle anderen Eltern, also wenn z.B. ein Partner erwerbstätig und der andere zu Hause ist, gilt das Gleiche, allerdings nur für ihre Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren (3. bis 6. Geburtstag). Für alle anderen Kinder haben diese Eltern aber die Möglichkeit, Kinderbetreuungskosten im Rahmen von so genannten haushaltsnahen Dienstleistungen steuerlich mindernd wirksam werden zu lassen, wenn sie ihr Kind im eigenen Haushalt betreuen lassen. Den aktuellen Betrag bzw. die Höchstgrenze als Abzug von der Steuerschuld können Sie von ihrem Finanzamt erfahren. 
 
Erkundigen Sie sich bei Ihrem Arbeitgeber, ob er sich bei den Kosten der Kinderbetreuung seiner Beschäftigten bereits engagiert oder dies eventuell vorhat. Betriebe finden hier weitere Informationen Link und download: www.handbuch-kindertagespflege.de